Impulsreferat

Verlauf

Das MT übernimmt phasenweise die Rolle des/der Referierenden, weil es notwendig ist, Fakten im Zusammenhang darzustellen.

Kommentar

Bei jedem Referat sollte überdacht werden, ob eine andere Form der Informationsgewinnung oder -vermittlung, z. B. durch einen den TN gereichten Text, nicht günstiger ist. Das Referat kann den Vorteil haben, etwas vom persönlichen Engagement des Referenten oder der Referentin sichtbar zu machen. Stimmführung, Gestik und Mimik können Nebeninformationen liefern, wie das in einem geschriebenen Text kaum möglich ist. Die im Folgenden gegebenen Hinweise erscheinen zwar fast selbstverständlich, werden aber durchaus nicht immer beachtet.

Dauer:
– 15 bis 20 Minuten, in Abschnitte gegliedert Sprachliche Darstellung:
– Das Referat ist eine Form mündlicher Kommunikation. Deshalb sollte keine Schriftsprache verwendet werden, sondern eine freie Form des Vortrags mit Stichworten gewählt werden.
– Metaphern und Beispiele veranschaulichen.
– Lange Gliedsatzkonstruktionen vermeiden.
– Wiederholungen, Rückverweise, Zusammenfassungen bewusst einsetzen (Notwendigkeit der Redundanz bei mündlicher Kommunikation).
– Intonation und deutliche Aussprache erleichtern das Zuhören.

Gliederung:
– Eine klare Gliederung verschafft den Zuhörerinnen und Zuhörern einen Überblick.
– Wird ein neuer Gliederungspunkt erreicht, wird dieser jedesmal genannt.

Visualisierung
Referate werden interessanter, verständlicher und nachhaltiger wirksam, wenn das gesprochene Wort nicht allein steht. Informationen werden besser aufgenommen und verarbeitet, wenn vorbereitende Papiere (Thesenpapier, auch per E-Mail vorab zugesandt) eingesetzt werden und das Referieren selbst visuell unterstützt wird. Notebook und Beamer kommen zum Einsatz. Denn moderne Präsentationsformen haben zweifellos allseits bekannte Vorteile und treten immer mehr an die Stelle der traditionellen Visualisierungsverfahren. Aber auch diese haben immer noch ihren Wert; und das nicht nur, weil Power Point auf Dauer Überdruss erzeugt. So können zum Beispiel Wandbilder oder beschriftete Flipchartbögen (etwa mit den Kernaussagen eines Impulsreferates) dauerhaft und bei hellem Licht im Blick bleiben, auch wenn die Geräte ausgeschaltet sind.

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