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Verlauf
An die Stelle eines realen Problems wird ein fiktives gesetzt (s. Beispiele). Das stellvertretende (imaginäre) Problem lautet:
Wie können wir unsere Kolleg(inn)en dazu bringen, im Büro Pappnasen zu tragen?
Die Gruppe oder konkurrierende Kleingruppen nennen Lösungen, die in der zweiten Phase in Bezug auf das reale Problem überprüft werden. Die Leitfrage dabei ist: Können wir die eine oder andere Idee zur Lösung unseres realen Problems verwenden? Wenn diese Frage bejaht wird, kann ggf. eine Art Handlungsstrategie entwickelt und ein Ablaufdiagramm erarbeitet werden (etwa in Form einer Zeitleiste, aus der hervorgeht, wer wann was tut).
Kommentar
Das Verfahren (auch als imaginäres Brainstorming zu bezeichnen) kann man verwenden, um eingefahrene Denkschemata und Verhaltensmodi aufzubrechen und Kreativität durch Verfremdung der Wirklichkeit freizusetzen. In der Regel ergeben sich (bei großem Spaß in der Gruppe) viele Lösungsvorschläge, die verblüffend oft in der zweiten Phase an Realität gewinnen.
Wenn mehr Distanz zur eigenen Betroffenheit angezeigt sein sollte, könnten als Zielgruppe der Bemühungen um das Tragen von Pappnasen andere gesetzt werden (Außerirdische, Lehrerinnen und Lehrer…)
Materialien
Karten, Filzstifte, Papierbögen, Klebematerial
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