Unseren beruflichen und unseren privaten Alltag lassen wir uns oft von „dringlichen“ Aufgaben diktieren.
Dringend müssen wir noch einkaufen!
Dringend müssen wir noch einen Kunden anrufen (weil er so laut schreit) . . .
Dadurch geraten oft die wirklich wichtigen Dinge, die uns im Leben voranbringen oder unsere Lebens-Balance sicherstellen, ins Hintertreffen. Schnell wird dann der Theaterbesuch mit dem Lebenspartner abgesagt, denn es gibt Dringenderes zu tun. Schnell wird dann das Einarbeiten des neuen Mitarbeiters verschoben, denn der Kunde muss heute noch das Angebot haben. Die Folge: Vor lauter dringlichen Dingen haben wir nie Zeit für die wichtigen Dinge. Bis wir eines Tages vor einem Scherbenhaufen stehen.

Deshalb mein Tipp für Sie:
Analysieren Sie bei jeder Aufgabe genau, was ist . . .

  • wichtig und dringlich (A-Aufgabe) – Erledigen Sie dies sofort.
  • wichtig, aber nicht dringend (B-Aufgabe) – Definieren Sie, wann dies wer erledigt.
  • dringend, aber nicht wichtig (C-Aufgabe) – Delegieren Sie diese Aufgabe, sofern möglich.
  • nicht dringend und nicht wichtig – Diese Aufgabe sollte in den „Papierkorb“.

Noch ein Zusatz-Tipp:
Die wirklich wichtigen Dinge sind meist nie dringend, doch irgendwann ist es für ihre Erledigung zu spät. Es ist nie dringend, dass Sie mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter spielen oder sich Zeit für Ihren Lebenspartner/Ihre Freunde nehmen. Doch irgendwann ist Ihr Kind erwachsen bzw. Ihr Lebenspartner/Ihr Freund sucht das Weite, weil sie sich entfremdet haben. Es ist nie dringend, dass Sie sich weiterbilden, doch irgendwann sind Sie nicht mehr up-to-date und finden eine Kündigung im Briefkasten.

siehe auch: Eisenhower-Prinzip

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