Eine Geschichte: Ein Mann begegnet einem Waldarbeiter, der mit einer stumpfen Säge einen Ast klein sägen möchte. Schwitzend und fluchend arbeitet dieser vor sich hin, ohne seinem Ziel wesentlich näher zu kommen. „Wäre es nicht sinnvoller, wenn Sie zuerst die Säge schärfen?“, fragt daraufhin der Spaziergänger. „Dafür habe ich keine Zeit“, antwortet der Waldarbeiter.
Ähnlich verhalten wir uns oft in unserem Leben. Wir arbeiten wild vor uns hin, ohne uns vorab zu überlegen, was uns wirklich vorwärts bringt. Viel sinnvoller wäre es, vorab zu überlegen:
Was bringt uns wirklich weiter?
Wo müssen wir anpacken, dass sich 80 Prozent unserer Probleme lösen?
Ein ähnliches Verhalten zeigen wir oft bei unserem Erfolgsstreben. Krampfhaft versuchen wir unsere Schwächen zu bekämpfen, statt unsere Stärken zu ermitteln und diese gezielt auszubauen. Dies wäre sinnvoller und effektiver, denn:
Sie werden lediglich durchschnittlich, wenn Sie Ihre Stärken zugunsten Ihrer Schwächen vernachlässigen.
Sie werden unweigerlich demotiviert, wenn Sie sich stets mit Ihren Schwächen beschäftigen.
Deshalb mein Tipp:
Versuchen Sie mit Ihren Schwächen – soweit möglich – zu leben, und bauen Sie statt dessen Ihre Stärken aus. Dann werden Sie nicht nur selbstbewusster und zufriedener, sondern kommen auch Ihrem Ziel schneller nahe.
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